Tajani, Antonio
Daiana Le Lardic
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EU-Wahlen

Tajanis Mussolini

Antonio Tajani ist der Schmied des Bündnisses zwischen SVP und Forza Italia bei den kommenden EU-Wahlen. Seine Meinung zu Mussolini bringt ihn jetzt in die Bredouille.
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Natürlich kann man sagen: Es war eine unbedachte Äußerung.
Doch der Präsident des Europaparlamentes Antonio Tajani ist zu lange im politischen Geschäft, dass man ihm diesen Ausrutscher als Unvorsichtigkeit verzeihen könnte.
Tajani hat am Mittwoch öffentliche Äußerungen zu Benito Mussolini und zum italienischen Faschismus gemacht, die für den Vizepräsidenten von Forza Italia zu einem ernsthaften politischen Problem werden könnten.
Und nicht nur für ihn. Denn Antonio Tajani ist auch der Motor und Schirmherr des politischen Abkommens zwischen der SVP und Forza Italien, das den Eisacktaler SVP-Bezirksobmann Herbert Dorfmann am 26. Mai wieder in das EU-Parlament bringen soll. Dorfmann, SVP-Obmann Philipp Achammer und auch Landeshauptmann Arno Kompatscher werden sich schwer tun, diese Äußerung öffentlich zu kommentieren. Zumal das Bündnis mit der Berlusconi-Partei auch an der SVP-Basis alles andere als begrüßt wird.
 

Positiver Faschismus

 
„La Zanzara“ auf Radio 24 ist ein provokatives, lautes und unorthodoxes Format. Dutzende Politiker und Persönlichkeiten sind bereits über die schrille Sendung des römischen Radiosenders gestolpert, die von Giuseppe Cruciani geleitet und moderiert wird. Skandale stehen demnach periodisch bei „La Zanzara“ auf der Tagesordnung.
Am Mittwoch war Antonio Tajani zu Gast und er ließ sich von Cruciani mit der Frage „Mussolini, secondo lei ha fatto cose buone?“ ordentlich auf Glatteis führen.
Tajanis Antwort:
 
„Fino a quando non ha dichiarato guerra al mondo intero seguendo Hitler, fino a quando non s'è fatto promotore delle leggi razziali, a parte la vicenda drammatica di Matteotti, ha fatto delle cose positive per realizzare infrastrutture nel nostro Paese, poi le bonifiche. Da un punto di vista di fatti concreti realizzati, non si può dire che non abbia realizzato nulla".
 
Und weiter:
 
“ Poi si può non condividere il suo metodo. Io non sono fascista, non sono mai stato fascista e - puntualizza - non condivido il suo pensiero politico però se bisogna essere onesti, ha fatto strade, ponti, edifici, impianti sportivi, ha bonificato tante parti della nostra Italia, l'istituto per la ricostruzione industriale. Quando uno dà un giudizio storico deve essere obiettivo. Poi, non condivido le leggi razziali che sono folli. La dichiarazione di guerra è stata un suicidio“.
 
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Antonio Tajani im Inteview mit La Zanzara: Bewusster Flirt mit der Rechten?
Cruciani fragt nach: „Qualcosa, dunque, va salvato del fascismo?
 
Antonio Tajani:
 
„Certamente si', certamente non era un campione della democrazia. Alcune cose sono state fatte, bisogna sempre dire la verità. Non bisogna essere faziosi nel giudizio. Complessivamente non giudico positiva la sua azione di governo, però alcune cose sono state fatte. Le cose sbagliate sono gravissime: Matteotti, leggi razziali, guerra. Sono tutte cose inaccettabili".
 
 

Empörte Reaktionen

 
Diese Äußerungen des amtierenden Präsidenten des EU-Parlaments haben umgehend empörte Reaktionen nicht nur in Italien hervorgerufen.  Der Chef der Sozialdemokraten im EU-Parlament, Udo Bullmann, verlangte von Tajani umgehend eine Erklärung. „Unglaubliche Zitate von Tajani über Mussolini: Wie kann der Präsident des Europäischen Parlaments den Charakter des Faschismus so verleugnen?", twitterte der SPD-Politiker.
Vor allem aber unterstellt nicht nur Bullmann, dass Tajani die Äußerungen bewusst als Flirt mit der politischen Rechten gemacht habe.
Bullmann auf Twitter:
 
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Antonio Tajani  selbst versuchten wenig später den unverzeihlichen Ausrutscher auszubügeln. Der FI-Politiker kontert auf Twitter.
 
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In der SVP-Zentrale hofft man inzwischen, dass die Südtiroler Öffentlichkeit nicht allzu viel von der Affäre mitbekommt. Denn sonst könnten manchem die Augen aufgehen, mit welcher Reisegesellschaft Herbert Dorfman und die SVP diesmal ihre Fahrkarte nach Brüssel und Strassburg lösen wollen.

 

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Ritratto di Renate Holzeisen
Renate Holzeisen 14 Marzo, 2019 - 13:14

Solche Statements sind insbesondere für einen Präsidenten des EU-Parlaments absolut inakzeptabel. Das sollte eigentlich Konsequenzen haben. Wenn man bedenkt, dass die Partei, für die Tajani im EU-Parlament sitzt, sich bis dato gegen den Ausschluss der Fidesz-Partei aus der Europäischen Volkspartei ausgesprochen hat, dann ist davon auszugehen, dass die SVP mit einem Partner zur EU-Wahl antritt, der "rechtem Gedankengut" nicht abneigend gegenüberstehend, geschweige denn, entschieden dagegen auftritt. Und für die bewusste Wahl des Partners ist man allemal verantwortlich!

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 14 Marzo, 2019 - 16:36

Tajani müsste doch eigentlich wissen, dass solche Aussagen sofort aufgebauscht und torpediert werden. So etwas darf man ja nicht sagen.

Man muss jedoch anerkennen, dass seine Aussagen nicht falsch sind. War alles schlecht, was Hitler machte? Wenn ja, warum sind dann in Deutschland zum Teil noch Gesetze aus der NS-Zeit gültig?
War alles schlecht was Stalin und andere sozialistische Massenmörder machten? Offensichtlich nicht, sonst gäbe es heute nicht so viele Sozialisten und Kommunisten.
War alles schlecht, was die konföderierten Staaten von Amerika machten? Um das zu beurteilen, kennen sich hierzulande die meisten Leute zu wenig aus.

Die Welt ist nicht schwarz-weiß und eigentlich sollte jeder halbwegs mit Intelligenz ausgestattete Mensch verstehen, dass Tajanis Bemerkung über die vereinzelten positiven Aspekte von Mussolinis Regierung in keiner Weise die negativen Aspekte aufwiegen können. Ein Mörder, der mal einer alten Dame über die Straße geholfen hat, kann durch diese Tat schließlich auch nicht rehabilitiert werden.

Insofern ist es halt wieder mal das typische politische Geplänkel...

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 14 Marzo, 2019 - 17:01

Tajanis Aussagen sind nicht aufgebauscht worden (das gesamte Interview ist ja noch viel haarsträubender als die eher harmlosen Ausschnitte in den meisten Medien). Torpediert wurde schon gar nichts. Hier geht es nicht darum, ob die gemachten Aussagen falsch sind, sondern darum, dass Tajani selbst dem überschwänglichen Mussolini-Lob weit mehr Platz eingeräumt hat als dem eher zurückhaltenden Tadel. Damit hat er die ungeheuerlichen Verbrechen Mussolinis relativiert. Den Matteotti-Mord, die Ermordung seiner eigenen ersten Ehefrau Ida Dalser, die Ermordung hunderttausender Libyer und Abessinier mit Giftgas und Massenerschießungen, die Kriegsverbrechen im spanischen Bürgerkrieg, die Konzentrationslager in Griechenland und am Balkan usw. kann man nicht mit einem bedauernden Nebensatz abtun. Zu Recht werden ähnliche Aussagen in Deutschland (z.B. die "Beschäftigungspolitik Hitlers") als üble Relativierung gebrandmarkt.

Ritratto di F. T.
F. T. 14 Marzo, 2019 - 18:24

Ersparen Sie uns doch die ewige Relativierung aller ihrer Lieblingsverbrecher.
"So etwas darf man ja nicht sagen" "Das wird man wohl noch sagen dürfen"
Das sagen Sie und die rechten Marschierer. Es heisst: so etwas sagt man nicht.
Basta.

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 14 Marzo, 2019 - 22:19

FT, meinst du mich? Wer sind denn meine Lieblings-Verbrecher. Klär mich auf.

Kommentare wie deiner kommen meist von Leuten die den Faschismus ind National-Sozialismus nicht verstanden haben und deshalb auf die Barrikaden gehen. Daher meine Frage an dich: warum sind denn noch NS-Gesetze gültig?

Wer diese kranken Ideologien verstanden hat, der lehnt sie fundamental ab. Meistens sind genau jene, die sich über Aussagen wie jene von Tajani echauffieren selbst genau die Sorte Mensch, die im vierten Reich bereitwillig den Arm heben würden.

Dazu eine kleine Anekdote:

Ich habe mal auf facebook einen ökosozialen Südtiroler Blogger mit dem Parteiprogramm der NSDAP konfrontiert und er verteidigte das Programm - vermutlich aus Unwissenheit. Facebook sperrte ihn dann temporär, nachdem ich ihn damit konfrontierte, was er da so vehement gegen meine Kritik verteidigte und ich seine Beiträge meldete.

Der Blogger hält sich sicher für einen Antifaschisten, doch es reichte das Etikett zu wechseln und schon schmeckte der eigentlich ungenießbare Wein.

Leider regen sich die Leute nicht über die dahinterstehende Ideologie auf, sondern über Hakenkreuze in Videospielen oder eben Aussagen wie jene von Tajani. Echter Antifaschismus schaut anders aus.

Daher schert mich dein Kommentar nicht, F.T. denk was du willst, ich und alle Leute die mich besser kennen wissen, dass meine Geisteshaltung mit totalitären Strömungen völlig inkompatibel ist.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 14 Marzo, 2019 - 18:30

... sehr gefährliche Argumentation ...
Ein Mörder wird nicht dadurch salonfähig oder darf als "gut" oder gar als Beispiel dargestellt werden, nur weil er jemand anderem ein schönes Auto geschenkt hat. Somit sind Hitler und sein Regime, auch nicht in Teilen "gut" oder "richtig", weil unter ihm Autobahnen gebaut worden sind. Dasselbe gilt für Mussolini, Stalin, Mao, Hussein, Assat und viele andere dieser Tyrannen.
Diese Art der Argumentation bleibt gefährlich und wird den tolerierenden Beigeschmack nicht los.

Ritratto di Hans Hanser
Hans Hanser 14 Marzo, 2019 - 20:49

Es ist immer wieder erschreckend mit welcher Nonchalance Oliver H. dieses Medium nutzt, um seiner rechtsnationalen Verklärungstaktik Raum zu verschaffen. Dabei vergisst er die Millionen von Opfer, die der Faschismus, diesseits und jenseits des Brenners, zu verantworten hat und deren Kindeskinder, die noch heute unter den Folgen leiden. In Bezug auf Italien weiß ich es nicht, aber in Deutschland ist die öffentliche Verherrlichung des Nationalsozialismus, die genau diese Würde der Vielzahl der Opfer stört, ein Straftatbestand.
Ich frage mich wo bei Salto der ethische Grundsatz bleibt und ob Salto/die Community die Plattform zu einem Platz der Verherrlichung nationalsozialistischen und/oder faschistischen Gedankenguts verkümmern lassen will. Meiner Ansicht nach gehört Oliver H. nach dieser Aussage definitiv ausgeschlossen; das wäre Salto den Opfern schuldig.

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 14 Marzo, 2019 - 22:58

Hans Hanser, es wird dir nicht gelingen mich als "Verherrlicher faschistischen/national-sozialistischen Gedankenguts" hinzustellen, da das Gegenteil wahr ist.

Ich bin auch nicht rechtsnational, sondern wenn überhaupt rechtsliberal.

Manche Leute glauben es sei Faschismus oder National-Sozialismus, wenn jemand sagt, die Leistung der Wehrmacht im zweiten Weltkrieg sei aus militärischer Sicht hoch einzuschätzen. Andere glauben man könne Faschismus bekämpfen indem man Hakenkreuze in Videospielen verbietet. Das ist aber völliger falsch, wenn nicht sogar gefährlich. Denn genau diese Leute übersehen die zum Teil frappierenden Parallelen mancher politischer Wahlkampfreden mit den Reden eines Hitlers oder Goebbels. Und ich rede nicht nur von Parteien wie AfD, FPÖ oder Front National. Lies dir mal ein paar Reden vom Reichswirtschaftsminister Walther Funk durch. Solche Reden hört man heute im EU-Parlament, ohne dass irgendjemand etwas daran auszusetzen hätte.

Leider werden die kollektivistischen Elemente von Faschismus und National-Sozialismus als belanglos angesehen. Ich halte das für fatal, denn genau diese Elemente werden den Weg zur nächsten Katastrophe bereiten.
Genau diese Elemente haben auch dazu geführt, dass Familienväter fremde Frauen und Kinder ins Gas schickten, ohne aufzumucken.

Mein Ansatz im Antifaschismus setzt auf das Individuum, dessen Rechte wichtiger sind als die angeblichen Rechte der Gemeinschaft. "Gemeinnutz vor Eigennutz" war der wichtigste Slogan der Nazis und in Wirklichkeit sogar noch schlimmer als "Arbeit macht frei". Denn ein Bürger der den ersten Slogan glaubt, opfert bereitwillig sein Leben auf dem Schlachtfeld und er glaubt auch, es sei in Ordnung wenn Andere ihr Leben zu Gunsten der Gemeinschaft ihr Leben verlieren.
Daran sieht man erst wie krank und gestört die NS-Ideologie war. Statt "Gemeinnutz statt Eigennutz" kannst du gerne auch "Du bist nichts, dein Volk ist alles." hernehmen.

Das ist National-Sozialismus, diese zwei "Slogans" drücken aus, worum es im National-Sozialismus geht.

Es ist eine Frechheit, dass du andeutest ich hätte eine Nähe zu dieser Ideologie. Ich finde das ist in einem Diskurs zwischen zivilisierten Menschen nicht angebracht. Schade, dass du zu derartigen Mitteln greifst...

Ritratto di Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 15 Marzo, 2019 - 03:33

@hanser: ich finde es auch unerträglich. Autobahnen zu bauen und dabei rücksichtlos die Staatskasse in zum Kollapps führenden Ruin zu treiben, dessen Ausweg letztlich nur Krieg sein kann, ist keine Heldentat. Angesichts des Holocaust herumzuposaunen, dass der liebe Adi ja so ein nettes Parteiprogramm gehabt hätte, mich schaudert‘s. Nächstens singen wir ein Loblied auf die Faschisten. Schließlich haben sie nicht nur ausschließlich die Bozner Stadtplanung verbockt, sondern uns auch den Corso della Libertà geschenkt, auf dem wir heute immer noch zur Talferbrücke fahren.

Anstatt sich klar von was zu distanzieren, kommen dann verschleiernde Nebenschauplätze und oberlehrende, abstruse Vorwürfe mangelndes Demokratieverständnisses. Salto muss dafür wirklich nicht weiter Bühne bieten.

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 15 Marzo, 2019 - 07:04

Wer posaunt denn herum, "Adi hätte ein gutes Programm" gehabt?
Falls du mich meinst, hast du oberflächlich gelesen. Ich hatte selbst das Programm attackiert und darauf spekuliert, dass der Ökosoziale das Programm verteidigen würde. Genau das ist passiert - er sprang auf die kollektivistischen Elemente an, die ihm zu gefallen schienen.

Ich selbst hatte das Programm kritisiert. Das verstärkte natürlich seinen Drang, es zu verteidigen, denn etwas, das ich kritisiere, muss nach der Logik mancher Linken ja gut sein. Man sieht es ja hier auf salto. Er tappte in die Falle und demonstrierte mir so, wie leicht gerade die am lautesten schreienden, selbsternannten Antifaschisten jenen auf den Leim gehen, die sie angeblich bekämpfen wollen.

Ritratto di Hans Hanser
Hans Hanser 18 Marzo, 2019 - 08:10

Ich teile absolut diese Meinung. Befreundete Juristen aus Deutschland haben mehrere seiner Kommentare begutachtet und ihrer Meinung nach sollte Salto diese Verherrlichungen der Staatsanwaltschaft melden; zumindest nach deutschem Recht liegt der Verdacht des Straftatbestandes der Volksverhetzung nahe. Art. 130 des deutschen StGB erkennt diesen Tatbestand in "...wer öffentlich ... den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt....", an. Dies gilt auch für "...wer einen ... Inhalt mittels Rundfunk oder Telemedien einer Person unter achtzehn Jahren oder der Öffentlichkeit zugänglich macht...".
Es liegt mir fern mich über italienische Straftatbestände zu äußern, was jedoch in Deutschland Recht ist, kann auf Salto nur billig sein.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 15 Marzo, 2019 - 07:31

.....es ist genau dieses "So etwas darf man ja nicht sagen" was entlarvend und störend ist bei Oliver H. Dieses kleine, zusätzlich hinein gefügte "JA" klingt wie das Bedauern, dass man sich zum Faschismus nicht mehr öffentlich bekennen darf.

Ritratto di F. T.
F. T. 15 Marzo, 2019 - 11:18

Das habe ich diesem verkappen Nazi auch vorgeworfen,wobei er als AntwortAntwort nur seine üblichen Salto mortale und eines seiner Märchen anzubieten hatte. Er versucht zwar immer mit grossem Geschrei sich als irgendetwas hinzustellen das nicht richtig rechts, nicht links, aber vielleicht doch etwas rechts ist. Alles Rauchbomben. Wenn er dann bei seiner Relativierung der Verbrecher ertappt wird, hat er keine Antwort und zündet wieder die langatmigen Nebelkerzen. Einen guten Teil dieser rechten Bagage sind wir hier letzthin, dank Einsatz von Franceschini losgeworden.
Dieser Oliver könnte uns auch erspart werden. Wir wissen inzwischen alle welch Geistes Kind er ist, deshalb sollte er uns nicht weiter die Zeit rauben.

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 15 Marzo, 2019 - 12:35

Du musst ja nicht lesen, was ich schreibe. Aber dass du jede von der Blattlinie abweichende Meinung verbannen willst und sofort die Nazikeule schwingst, sagt einiges über deine Geisteshaltung aus. "Wer nicht links ist, ist ein Nazi. " das scheint die Einstellung des gemeinen Salto-Users zu sein.

Ritratto di F. T.
F. T. 15 Marzo, 2019 - 22:57

Es braucht keine Keule. Ihr Geschreibsel ist klar faschistisch, deckt sich mit dem Gerülpse der Afd und Konsorten, eines Fachisten wie Tajani usw. Den Massenmördern anrechnen zu wollen, dass der Agro Pontino bonifiziert wurde, und Autobahnen gebaut wurden, zeugt von idiotischer faschistischer Gesinnung, und jedem dessen Familie unter diesen Verbrechern gelitten hat, wird speiübel wenn er das liest. Ich will nicht dass nochmal rechte Fanatiker Familien zerstören, wie meine, Menschen zu Millionen ermorden, und einen Kontinent in Schutt und Asche legen. Mein Leitbild ist Pastor Niemöller: Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte. Deswegen laut und deutlich: Weg mit dem
nazifaschistischen Gedankengut und ihren Posaunern.

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 16 Marzo, 2019 - 09:32

Es ist schon kurios. Ich kritisierte in meinen Kommentaren die faschistische und national-sozialistische Ideologie. Darüber hinaus kritisierte ich die Kritik an Tajani als oberflächlich, was sie ist. Sie geht nämlich nicht an die Wurzel der Ideologien heran.

Das soll faschistisches Geschreibsel sein?
Wahrscheinlich bist du nur unfähig zu erkennen, dass auch Nicht-Linke antifaschistisch und antinational-sozialistisch eingestellt sein können.

Das ist eine typische Strategie, um Andere mundtot zu machen.

Ritratto di F. T.
F. T. 17 Marzo, 2019 - 12:03

Hören Sie endlich auf uns hier mit ihren Windungen um das Gegenteil vom Gegenteil zu behaupten, zuzumüllen. Das interessiert niemand mehr. Sie haben sich abqualifiziert als
Relativierer von Massenmördern.

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 17 Marzo, 2019 - 14:24

Belege deine Aussage, ansonsten ist sie als falsch anzusehen.

Kannst du das? Das wird wohl schwierig für dich werden. Ich denke dir steht braun deutlich besser als mir. Hegst du Sympathien für die SA? Das würde mich nicht wundern.

Ritratto di Hans Hanser
Hans Hanser 18 Marzo, 2019 - 08:14

Unsäglich, mir fehlen die Worte! Bitte verlassen Sie dieses Forum und gehen sie ihrer Rechtfertigung und Billigung gewisser Taten des Faschismus andernorts nach. Salto darf meiner Meinung nach Menschen wie Ihnen nicht weiter eine Plattform geben!

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 18 Marzo, 2019 - 08:33

Du behauptest ich würde "Taten des Faschismus rechtfertigen und billigen."
Welche Taten rechtfertige und billige ich? Oder gar welche Verbrechen?

Warum versuchst du die Realität zu verdrehen? Aus meinen Beiträgen geht ganz klar hervor, dass ich diese Ideologien strikt ablehne. Warum also mit mir schattenboxen, wenn die echten Nazis an ganz anderen Stellen zu finden sind?

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 18 Marzo, 2019 - 09:06

@Sie sprechen mir aus dem Herzen HH - kann nicht verstehen, warum OH und anonyme Kesseltreiber mit Sezier- und Kreuzverhör methoden nicht längst gesperrt sind!

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 18 Marzo, 2019 - 16:49

Elisabeth, genau das ist ja die Strategie. Diese Herren versuchen mich mit ihren Lügen so lange zu reizen, bis ich mich zu einer persönlichen, beleidigenden Aussage hinreißen lasse.
Das wird aber nicht passieren.

Ich werde weiterhin sachlich nach Belegen fragen, wenn wieder eine völlig absurde, haltlose Behauptung aufgestellt wird und wie üblich werden die Herren keine Belege liefern können, weil die Behauptungen nichts als heiße Luft sind.

Es ist letztlich eh egal, was ich schreibe. Wenn ich linke Ansichten kritisiere, wird mir vorgeworfen rechts zu sein und wenn ich rechte Ansichten kritisiere, wird mir vorgeworfen dies sei nur Tarnung.
Das zeigt doch, dass es längst nicht mehr um das Geschriebene geht.

Achja, und noch etwas: Wenn jemand etwas über mich behauptet und ich dann darauf insistiere, dass Belege geliefert werden, ist dies kein Kreuzverhör, sondern eigentlich ist dies der normale Ablauf einer Diskussion.

Insofern mein Vorschlag: Versuchen wir alle doch mal folgendes Motto zu befolgen: "Keine Behauptung ohne Beleg!"
Ich wette dadurch würde sich das Diskussionsniveau schlagartig um drei Klassen verbessern.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 18 Marzo, 2019 - 18:30

Das Diskussionsniveau würde sich um 5 Klassen verbessern, wenn Typen wie du manchmal zugeben würden einen Blödsinn geschrieben zu haben.

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 18 Marzo, 2019 - 19:18

Ich stimme dir zu, dass es mehr Fehlerkultur braucht und ich nehme mir das zu Herzen.

Fangen wir doch gleich damit an: Nenne mir ein oder mehrere Beispiele, in denen ich Blödsinn geschrieben habe und wir reden darüber. Dann sehen wir, ob ich Fehler zugeben kann.

Ritratto di Herta Abram
Herta Abram 18 Marzo, 2019 - 20:51

Diese Formulierungsweise von OH erinnert mich an die Sprache der FPÖ und auch an die von Kurz. Ich bezeichne dieses Phänomen als “Normalisierung von rechts“. Es findet eine Vermischung von Inhalten von rechts-extremen, zu Mainstream-Positionen statt, natürlich nicht gradlinig, und auch nicht zu allen Themen. OH das funktioniert bei mir nicht!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 18 Marzo, 2019 - 19:32

wäre im untenstehenden (oder vorhergehenden) Post nur der erste Satz, käme der entspannende Seufzer „Gottseidank & na endlich!“
Dann kommt aber der völlig unnötige 2. Satz und man entnimmt entmutigt und frustriert die neue Täuschung in Kauf, und versucht sich der neuen Verführung zum unseligen elenden Spiel zu entziehen. Was für eine Übung.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 18 Marzo, 2019 - 19:32

also: untenstehenden.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 18 Marzo, 2019 - 20:54

das verschiebt dich: also in jenem um 19:18 Uhr.

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 19 Marzo, 2019 - 07:09

Hehe, Peter. Deine Aussage wundert mich nicht. Denn immer wenn die Debatte auf die Sacheebene zurückgehen würde, ziehst du sie wieder auf die persönliche ebene.
Was ist denn so schlecht an meiner Idee? Dass ihr dann eure Behauptungen belegen müsstet, gefällt dir wohl nicht?

△rtim ୍℘୍stロ 14 Marzo, 2019 - 16:41

Es ist schon mehr als befremdlich, besonders für die Nachgeborenen der verfolgten Minderheiten und Opfer, zu sehen, wie geschichtsvergessen und zusehens immer schamloser Politik und Politiker in Italien damit umgehen:
http://www.marcoinfussi.it/mussolini-fu-piu-disastroso-dei-peggiori-gove...

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 14 Marzo, 2019 - 19:28

Beim Punkt "Gutes" was Faschismus, Nationalsozialismus und Kommunismus gemacht haben sollen, scheinen Tajani, Meloni, Casapound (und auch du lieber Oliver) nicht zu begreifen, dass Autobahnen, Brücken, Stromnetze, Wasserwege, Pensionsreformen, Industrialisierung usw. keine Errungenschaften dieser Regime sind. Brücken und Industrien wurden auch in England, USA, Frankreich und sonst überall auf der Welt gebaut, ohne dass es einen Benito oder Adolf dafür brauchte. Was aber eben den Adolf und den Benito ausgemacht haben, sind politische Verfolgung, Massenmord, Kriegsverbrechen, Genozid und vieles mehr was eben typisch faschistisch und nationalsozialistisch ist. Die Tatsache, dass in dieser Zeit diese Länder die gleiche Entwicklung durchgemacht haben wie alle anderen, kann den Diktatoren nicht löblich angerechnet werden, bzw. machen das nur Idioten.

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 14 Marzo, 2019 - 22:58

Die Aussagen von Antonio Tajani sind nicht nur eine Relativierung der faschistischen Verbrechen, sondern auch historisch gesehen falsch. Mussolini hat nicht im Gefolge von Nazideutschland "aller Welt den Krieg erklärt", sondern bereits mit dem Kriegführen angefangen. Den Krieg gegen Abessinien hat Italien im Herbst 1935 begonnen. Die fehlende bzw. völlig unzureichende Reaktion des Völkerbundes ermunterte Hitler, selbst auch Angriffskriege vorzubereiten. In der italienisch-deutschen Beteiligung am Spanischen Bürgerkrieg war Italien noch federführend. Die neue Deutsche Wehrmacht sammelte dort im Gefolge der Italiener erste Erfahrungen. Sowohl Mussolini als auch Hitler waren blutrünstige Diktatoren, an denen man nichts Gutes finden kann.

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 15 Marzo, 2019 - 08:02

Da kann ich Ihnen nur zu 100% beipflichten. Und Sie haben sich noch dezent zurückgehalten...

Ritratto di F. T.
F. T. 16 Marzo, 2019 - 00:09

Herr Staffler. Ich war machmal nicht Ihrer Meinung, danke aber für ihre klaren Aussagen, die mir Hoffnung geben, dass mir und meinen Nachkommen das Schicksal meiner Eltern erspart bleibt. Deswegen gemeinsam gegen die neue nazifaschistische Welle in der Hoffnung dass uns die nächste Option und der nächste Völkermord erspart wird.

Ritratto di Alberto Stenico
Alberto Stenico 15 Marzo, 2019 - 06:32

Quello che ha detto Antonio Tajani sul Fascismo è esattamente quello che pensa la maggioranza degli italiani. A Bolzano in particolare.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 15 Marzo, 2019 - 07:57

... ed è proprio questo che fa paura ...

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 15 Marzo, 2019 - 08:08

Was Tajani und leider sehr viele Italiener immer wieder ausklammern, ist, dass Brücken, Straßen usw. nicht gebaut wurden, um das Land strukturell nach vorne zu bringen, sondern um die Überlegenheit einer Ideologie zu demonstrieren. In Deutschland diente der Bau der Autobahnen (vielfach durch Zwangsarbeit) in erster Linie dazu, das schnelle Verschieben von Truppenverbänden zu garantieren.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 15 Marzo, 2019 - 08:15

... finanziert durch teils verborgene Verschuldungen der eigenen Bürger und des eigenen Landes, was zusätzlich zu Beutekriegen zwang, um an die benötigten Devisen, Lebensmittel und Rohstoffe zu kommen... um am Markt teilzunehmen, waren die Diktatorenreiche zu bankrott.

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